Master Classics of Poker
Von den ursprünglichen 156 Startern an Tag 2 beim 6.000 Euro LIDO-Event des besagten Turniers sind nur noch 43 Spieler übrig geblieben. Für die deutschen Teilnehmer brachte dieser Tag allerdings nichts Gutes, denn alle mussten das Feld räumen. Nur eine einzige Ausnahme existiert: Nico Behling. Er geht mit Rang 6 in der Chipstack-Liste in den 3. Spieltag. Nachdem in Amsterdam gestern gegen 14 Uhr der 2. Spieltag der MCOP begann, mussten sehr viele favorisierte Spieler ihren Platz räumen. Einige internationale Profis wie beispielsweise Julian Thew, Mike McDonald, Chad Brown, Arnaud Mattern, Noah Boeken, Fatima Moreia de Melo und noch einige mehr mussten sich aus dem Turnier verabschieden und durften sich dann an den Cash-Games vergnügen.
Auch die deutschsprachigen Teilnehmer waren zu Beginn des 2. Spieltages noch durchaus gut vertreten. Unter den deutschsprachigen Spielern hatte Mazlum Acar, ein Schweizer, die deutlich beste Ausgangslage, scheiterte dann aber ebenso wie beispielsweise Ljubomir Josipovic, Markus Lehmann und Dominik Pfeiffer. Selbst Stars wie z. B. Chad Brown und Mike McDonald mussten ihre Plätze freistellen. Als Short-Stack pushte Chad Brown mit einem Pocket-Pair Drei/Drei, wurde gecallt und konnte gegen Dame/Dame nicht bestehen. Schlimmer hatte es Mike McDonald getroffen, der mit Ass/Ass pushte von Neun/Neun gecallt wurde. Als auf dem Board dann noch eine Neun aufkam, war es auch für McDonald vorbei.
Das Ausgangsziel für den 2. Spieltag war entweder das Zeitlimit von 2 Uhr in der Früh oder alternativ 45 übrige Spieler. Das Limit der 45 Spieler kam früher als das Zeitlimit und bei der letzten noch zu spielenden Hand schieden nochmals 2 weitere Spieler aus, weshalb man an Tag 3 dann mit einem Pool aus 43 Spielern weitermachen wird. Nico Behling hatte einen sehr guten Lauf, immerhin konnte er sich von einem Anfangsvolumen aus 21.750 Chips einen Endstand von 145.600 Chips erarbeiten. Eine sehr gute Ausgangsposition für den 3. Spieltag. Der zweite Deutsche, der sich in den 3. Spieltag spielen konnte, ist Martin Kury. Mit seinem sehr kleinen Chipstack von nur 14.600 Chips ist er allerdings das Schlusslicht der Chiptabelle und hat dementsprechend auch wenig Aussichten auf Erfolg. Um 14 Uhr geht es heute mit dem 3. Spieltag weiter und das Ziel ist die Bubble der Geldränge. Es werden die ersten 31 Plätze bezahlt. Man darf den beiden Deutschen viel Glück wünschen.





















